ERFOLGSSTORY LIEBHERR


Mit dem Liebherr Fuhrpark- und Flottenmanagementsystem zu mehr Planungssicherheit, Kostenreduzierung und intelligenter Wartungsplanung

Problemstellung

Baumaschinen sind hochtechnisch in ihrer Bedienung und sowohl in ihrer Anschaffung als auch im Unterhalt sehr teure Investitionsgüter, mit denen unter extremen Einsatz- und Umweltbedingungen rund um die Uhr gearbeitet wird. Diesen Anforderungen aus Effizienz und Robustheit, hoher Maschinenverfügbarkeit, effizienter Maschinenbedienung, Lokalisierung und Maschinendisposition möchte Liebherr gegenüber seinen Kunden gerecht werden.

Produkte

  • Baumaschinen aus den Produktbereichen Erdbewegung, Hydroseilbagger, Raupenkrane, Turmdrehkrane und maritime Krane wie auch Maschinen anderer Hersteller aus diesem Segment
  • 5000 verbundene Geräte pro Jahr

Aufgabe

  • von der grünen Wiese zum Produkt: Komplette Neuentwicklung der Lösung
  • fehlende Standards: Keine (wieder)verwendbaren Komponenten zur Integration in die designte Gesamtlösung verfügbar
  • Heterogenität: Vielzahl an verschiedenen Maschinentypen, inkl. herstellerfremde Maschinen. Vielzahl an unterschiedlichen Daten.
  • Robustheit: Starke Einsatz- und Umwelteinflüsse der Maschinen erforderten ebensolche Robustheit der Telematikeinheit inkl. weltweiter Verfügbarkeit und hohe Datenvolumen
  • Maschinenintegration: Integration der verschiedensten Maschinentypen möglichst zeitgleich zur Markteinführung
  • zukunftssicheres Design: Durch die lange Lebensdauer der Maschinen hohe Anforderungen an die Zukunftssicherheit der IoT-Lösung und Lebensdauer der Hardwareeinheit
  • Wirtschaftlichkeit: Lange Lebensdauer der Maschinen stellte hohe Anforderungen an die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit über die Zeit
  • Organisationsberatung: Begleitung disruptiver Organisationsveränderung vom Maschinenhersteller zum Technologieanbieter
  • funktionale Sicherheit: Fokus auf die Funktionale Sicherheit, v. a. Betriebsprotokolle

Lösung

Das in mehreren Paketen verfügbare, multimandantenfähige IoT-System ermöglicht das Fuhrpark- und Flottenmanagement von Liebherr-Maschinen und herstellerfremden Maschinen auf einer einheitlichen Plattform. Auf dem Microsoft-Stack entwickelt, bietet das Standardpaket lnformationen zu Geräteeinsatzplanung, Maschinenpositionsdaten, Betriebs- und Nutzungszeiten, Serviceintervallen, Gerätevermietung und -verwaltung. Darüber hinaus liefert „LiDATPlus“ geografische und zeitliche Überwachung, die Meldung kritischer Betriebszustände und bspw. Kraftstoffverbrauchsdaten, allesamt übertragen durch GSM, GPRS oder Edge. Eine im Rahmen von Nachhaltigkeitsaspekten wichtige Funktion ist der Nachweis des CO²-Fußabdrucks einer kompletten Baustelle. Der Liebherr-Service unterstützt im Zusatzpaket „Teleservice“ die Möglichkeit, sich von jedem Ort aus in die Steuerung der Maschine einzuloggen und so Störungen oder mögliche Fehler zu beheben. Weiter wird das System zur Erhebung von Daten bspw. für die Maschinenkonstruktion, zu Fragen der Produkthaftung oder der Produktüberwachung genutzt.

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    Dipl.-Ing. Roman Wambacher

    Roman Wambacher founded a couple of successful IoT startups in the past five years. Prior to that, he established and headed the department of electronics and control engineering at Liebherr in Bischofshofen. Summarized, he has more than ten years of experience in design and delivery of huge, complex and value generating IoT solutions. Furthermore, Roman is part of the business community of www.enterprise-iot.org where he is also involved as an author and expert for embedded systems technology. Roman studied Engineering at Graz University in Austria.

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    Dipl.-Inf. Michael Jungmann

    Michael has been in the IT industry for 20+ years focusing on distributed systems. Michael has a strong track record in delivering enterprise and consumer IoT solutions during the previous 8 years. He works closely with customers in projects to derive requirements from business goals, drives system architecture and leads SCRUM teams to deliver large-scale value-generating IoT solutions. Furthermore, Michael is part of the business community of www.enterprise-iot.org where he is also involved as an author and expert for architectural software design. Michael holds a MSc. in Computer Science at Technical University of Ilmenau where he specialized in telematics and databases.

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    Dr. Alexander Grohmann

    Alexander was heading the Competence Center Digital Products at Alfred Kärcher GmbH & Co KG after his time as assistant of the Vice Chairman of the Management Board. He published articles focusing on Return-on-Invests of IoT solutions and IoT development. Alexander studied Industrial Management and was fellow of the “Thomas Gessmann Foundation“. Currently, he is working on a book named “smart-service.world” which will be published in March 2017, he is member of the board at the Association of Engineers (VDI) Baden-Wuerttemberg, leading the VDI „B2B Sales“ Group and lectures “Digital Transformation” in master programs at Aalen University.

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    Dipl.-Ing. Roman Wambacher

    Roman Wambacher verantwortet als einer der Gründer von Digital Enabler den Bereich Embedded Systems Development, Projektmanagement und Business Consulting. Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen teilt er die Leidenschaft für das große Thema Digitale Transformation. Wambacher hat seit 2011 bereits mehrere heute erfolgreiche Unternehmen in der Industrie 4.0 Szene gegründet und war vor seiner Unternehmerzeit für knapp 8 Jahre bei Liebherr in Bischofshofen. Dort hat er den Bereich Entwicklung Steuerungstechnik und Elektronik aufgebaut und zuletzt als Abteilungsleiter geführt. Im Rahmen dieser und seiner Unternehmertätigkeit kann er auf mehr als zehn Jahre Erfahrung in Konzeption und Lieferung von großen IoT-Systemen zurückgreifen. Neben der technischen Expertise hat sich Roman Wambacher auf die Entwicklung von IoT-Geschäftsmodellen nach wertbasierten Ansätzen sowie Projekt- und Lieferantenmanagement spezialisiert. Roman Wambacher hat sein Diplomstudium an der Technischen Universität in Graz absolviert.

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    Dipl.-Inf. Michael Jungmann

    Michael Jungmann ist als Gründungsmitglied von Digital Enabler für das Requirements Engineering, die Softwareentwicklung sowie die Führung der Entwicklerteams verantwortlich. Seine Leidenschaft ist  die Digitale Transformation und neue Technologien. Weiter beschäftigt er sich mit dem Thema Interoperabilität intelligenter Produkte und dem Zusammenspiel aus Kundenanforderungen, Businesszielen, Systemarchitekturen und Projekt-, bzw. Lieferantenmanagement. Vor der Gründung von Digital Enabler war Michael Jungmann bereits bei mehreren Unternehmen im IoT-, Machine-to-machine und Telematikbereich als Gründer und Geschäftsführer aktiv. Jungmann besitzt mehr als 15 Jahre Erfahrung in der kundenfokussierten Umsetzung und dem Projektmanagement internationaler, hoch skalierter IoT-Projekte sowie in der Softwareentwicklung von verteilten Systemen. Seine vielseitigen Projekt- und Industrieerfahrungen sammelte er u. a. in der Automobilindustrie, der Sicherheitsbranche, der Medizintechnik und der Baumaschinenindustrie. Michael Jungmann studierte an der Universität Freiburg Informatik mit dem Schwerpunkt Telematik.

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    Dr. Alexander Grohmann

    Alexander Grohmann verantwortet als Gründungsmitglied von Digital Enabler das Business Development, Marketing und Vertrieb. Thematisch beschäftigt er sich mit der intelligenten Stadt der Zukunft, der smart city sowie der Entwicklung innovativer Servicekonzepte. Dr. Grohmann hat zuletzt drei Jahre bei der Alfred Kärcher GmbH & Co KG das Competence Center Digitale Produkte inkl. IoT, aufgebaut und verantwortet. Zuvor war er zwei Jahre Assistent des stv. Vorsitzenden der Geschäftsführung. Vor dieser Zeit sammelte er Erfahrungen im Automobilzulieferbereich und dem Maschinen- und Anlagenbau. Grohmann studierte als Stipendiat des Stifterverbunds der Deutschen Wissenschaft International Sales und Industrial Management in Deutschland, China und Südafrika. Parallel zur Promotion mehrere Jahre Projektleiter im Steinbeis Transferzentrum Institute of Technology, Marketing and Service Management. Er ist Mitglied des Vorstandes sowie Leiter des Arbeitskreises Technischer Vertrieb im Württembergischen Ingenieurverein (VDI), aktiv im VDMA Arbeitskreis Remote Services und liest Industrial Service Engineering an der Hochschule in Aalen.