Beratung mit Bodenhaftung

Dipl.-Inf. Michael Jungmann und Dipl.-Ing. Roman Wambacher von Digital Enabler stehen Industrieunternehmen mit Rat und Tat zur Seite, die im Rahmen der digitalen Transformation (auch) mit vorhandenen Fachkräften neue Wege gehen möchten.

Das gesamte Interview finden Sie kostenlos auf Seite 7 unter:

https://www.yumpu.com/de/document/read/67269100/zukunft-arbeit-und-wirtschaft

Die angesprochenen Themen beschäftigen Sie auch?

Vereinbaren Sie mit unseren Experten einen Termin für Ihr Anliegen:

Neues Buch: „Leitfaden für die Entwicklung von innovativen digitalen Services für die Industrie“

Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil nutzen, profitable Geschäftsmodelle und Smart Services entwickeln, darum geht es in dem Buch „Smart Services und Internet der Dinge: Geschäftsmodelle, Umsetzung und Best Practices“ des Hanser Fachbuchverlages, herausgegeben von Arndt Borgmeier, Alexander Grohmann und Stefan F. Gross im Dezember 2021.

Das Werk liefert konkrete Lösungen und Handlungsanleitungen, mit denen es gelingt, die Chancen des digitalen Wandels zu nutzen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und gewinnbringende Services und Leistungen zu etablieren. Systematische Vorgehensweisen und Checklisten geben Ihnen wertvolle Hilfestellungen bei der Umsetzung.

Dr. Stephan Verclas, Business Coach und Consultant für Digitalisierung und Digitale Transformation der Digital Enabler GmbH hat in diesem Buch den Artikel „Leitfaden für die Entwicklung von innovativen digitalen Services für die Industrie“ beigetragen. Dieser beschreibt im Sinne eines Vorgehensmodells die Entwicklung von innovativen digitalen Services im industriellen Umfeld:  

  • Thesen und Prognosen zur Digitalisierung und zur digitalen Transformation
  • Innovationsmethoden für die Entwicklung von digitalen Services
  • Ideen generieren – Ideation
  • Ideen evaluieren und
  • Ideen validieren und Lösungsideen beschreiben

Für eine möglichst praxisnahe Anwendung des Leitfadens werden die Untersuchungsschritte in dem Vorgehensmodell jeweils mit Praxis-Beispielen und -Erfahrungen abgerundet.

Auf Wunsch kann Ihnen der Autor einen Auszug zuschicken, dazu einfach eine Email an „verclas@digital-enabler.com“ schicken.

Gemeinsam in die digitale Zukunft – DerStandard 25.03.2021

Gemeinsam in die digitale Zukunft

„Wo auch immer Sie aktuell stehen, wir holen Sie dort ab und führen Sie in Ihre digitale Zukunft. Erfolgreich durchgeführte Digitalisierungsprojekte sind unser Beitrag zur digitalen Transformation.“

Die Experten der Digital Enabler GmbH gestalten zusammen mit ihren Kunden die digitale Zukunft. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Industrie werden Hand in Hand mit dem Kunden ökonomisch erfolgreiche, digitale Produkte, Systeme und Geschäftsmodelle entwickelt. Erfolgreich durchgeführte Digitalisierungs- und Entwicklungsprojekte mit dem Schwerpunkt auf IoT (Internet der Dinge) sind ihr Beitrag zur digitalen Transformation.

Dabei agieren die Digital Enabler je nach Kundenwunsch als Generalunternehmer von der Ideenfindung bis zum Support. Natürlich beraten sie auch zu spezifischen Digitalisierungsfragen mit facheinschlägiger Expertise und setzen die so konzipierten Lösungen um.

Die Anforderungen der digitalen Transformation bestimmen bereits heute in hohem Maß den Geschäftserfolg. Produkte, Services und Prozesse auch in der klassischen Industrie werden zunehmend durch digitale Technologien und Applikationen gestaltet. Das Leistungsportfolio der Digital Enabler umfasst sowohl die Produktentwicklung als auch die vielschichtige Beratung für erfolgreiche Digitalisierungsinitiativen.

Gemeinsam mit dem Kunden werden Strategien erarbeitet und definiert, wie die digitale Zukunft des Unternehmens aussehen soll. Im Fokus steht hierbei zunächst nicht die technische Digitalisierung, sondern stets die digitale Wertschöpfung, denn nur diese sichert Konkurrenz- und Zukunftsfähigkeit.

Seit einigen Jahren werden Baumaschinen, Bauprozesse und Baustellen immer weiter digitalisiert, was unter den Schlagworten Industrie 4.0 oder Digitale Baustelle bekannt ist. Ein Projekt der Digital Enabler mit dem Weltmarktführer für Asphaltkaltfräsen zeigt, wie das in der Realität aussehen kann. Um die eigene Position auf dem Markt zu behaupten, reicht es im 21. Jahrhundert nicht mehr aus, einfach nur hochwertige Maschinen herzustellen.

Steigende Anforderungen an die Baustellendokumentation erfordern medienbruchfreie, durchgehend digitalisierte Workflows bis hin zur Baustellenabrechnung. Digital Enabler hat hierfür mit dem Weltmarktführer für Asphaltkaltfräsen ein umfassendes, digitales System entwickelt. “Am Beginn der Kooperation wurde gemeinsam evaluiert welche Stärken und Kompetenzen wir selbst mit in das Projekt bringen können und welche wir auslagern müssen. Es wurde umgehend auf unsere Bedürfnisse aber vor allem auch die unserer Kunden eingegangen. Und am wichtigsten: Eine so professionelle Zusammenarbeit macht auch einfach Spaß!”, so der Projektleiter des Weltmarktführers für Kaltfräsen. Digital Enabler machte dabei seinem Namen alle Ehre.

DerStandard – Zukunft, Arbeit & Wirtschaft am 25.03.2021

Besuchen Sie Digital Enabler auf dem Digital Future Congress 2021

Als ganzheitlicher Partner für Ihre Beratung und Umsetzung von digitalen Produkten, Lösungen und Services sind wir 2021 wieder auf dem Digital Future Congress vertreten.

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserem virtuellen Messestand oder Ihre Teilnahme über den Livestream der Veranstaltung. 
Sprechen Sie uns gerne für einen persönlichen Gesprächstermin mit unseren Experten an!

Digital Enabler gestaltet mit folgender Session das Programm des Kongresses mit:

Vortrag: „Brauchen Maschinen Social Media?“
Referent: Dr. Stephan Verclas, Digital Enabler GmbH

Es reicht heute nicht mehr, um seine Marktführerschaft zu verteidigen, indem man einfach nur eine funktionierende Maschine herstellt. 
Es reicht auch nicht mehr aus, wenn die Maschine per IoT vernetzt ist.
Es geht um Schaffung von Nutzen, Wertschöpfung für das eigene Unternehmen, für Kunden und auch andere Marktteilnehmer.
Dafür sind nichtlineare, vermaschte Wertschöpfungsnetzwerke notwendig, Digitale Services, oder Social Media für Maschinen.

Mittwoch, 24. März 2021 um 11:30 – 12:00

Bühne 5: Digitalisierung & Transformation

Sie haben Interesse an dem Vortrag?  Dann schicken Sie uns eine kurze Email 

Dr. Stephan Verclas für Business Consulting gewonnen

Digital Enabler freut sich, das Team um ein prominentes Mitglied zu erweitern. Mit Dr. Stephan Verclas konnte ein erfahrener Unternehmens-Berater und Digitalisierungs-Experte für Business Consulting gewonnen werden. Dr. Stephan Verclas ist seit über 20 Jahren in der IT-und Telekommunikations-branche und hat die letzten 10 Jahre den Innovationsbereich der T-Systems International GmbH geleitet. Als Programm-Manager für Innovationen hat er hier unzählige Digitalisierungs-Projekte verantwortet sowie Digitalisierungs-& Innovationsworkshops für Vorstände, Entscheider und Expertendurchführt.

Steckbrief von Dr. Stephan Verclas:

Executive Manager mit fundierter Erfahrung in

  • Entwicklung für innovative Digitalisierungs-Lösungen für Kunden mit agilen Methoden (SCRUM, Design Thinking)
  • Aufbau und Betrieb des Innovation Center München als Betriebs-und Entwicklungsplattform für Innovationen sowie als Vertriebsplattform für Kundenworkshops
  • Programm-und Projektmanagement von IT-Projekten 
  • Innovations-und Digitalisierungsberater auf C-Level
  • Aufbau und Betrieb eines Innovation Data Centers für den IT-Betrieb (nach ITIL, DevOps) von Innovations-Prototypen, Piloten und Proof of Concepts (PoC)

Generalist und Management-Berater mit

  • langjähriger Erfahrung als Leitender Angestellter mit Hands-on-Mentalität
  • extrem breitem und gleichzeitig tiefem technischen Knowhow
  • branchenübergreifender Business-und Prozesskompetenz (Cross-Industrie)
  • der Fähigkeit, Dinge aus strategischer, Vertriebs- und Produktionssicht zu beurteilen
  • viel Leidenschaft für Neues und Veränderungen
  • Digitalisierung, Innovation, Entwicklung, Prozessoptimierung, Ideengenerierung

Management-Experte und Evangelist in aktuellen Technologien wie

  • Industrie 4.0 und IoT (Internet der Dinge)
  • Blockchain
  • AR (Augmented Reality), VR (Virtual Reality) und Mixed Reality
  • 5G, Nb-IoT und Edge Computing
  • Mobile, Security und Cloud

Digital Enabler auf dem Digital Future Congress in München

Als ganzheitlicher Partner für Ihre Beratung und Umsetzung von digitalen Lösungen und Ökosysteme sind wir auf einer der ersten Kongressveranstaltungen in München vertreten.

Wir freuen uns über Ihren Besuch in München oder Ihre virtuelle Teilnahme über den Livestream der Veranstaltung. Sprechen Sie uns gerne für einen persönlichen Gesprächstermin mit unseren Experten an!

Digital Enabler gestaltet mit folgenden Sessions das Programm des Kongresses mit:

Vortrag „IoT & Digitalisierung–so geht das nicht. 
Herausforderungen & Kriterien erfolgreicher Ökosysteme
Donnerstag, 17. September 11:40 – 12:00, Bühne 5


Round Table „Wie kommt die Serviette in die Cloud?“
Von der Idee zum erfolgreichen digitalen Produkt: Eine gute Idee passt meist auf eine Serviette. Diskutieren Sie mit den Teilnehmern und unseren Experten, wie man die Idee erfolgreich in ein digitales Produkt für Ihre Kunden umsetzt.
Donnerstag, 17. September 10:30 bis 11:30 Uhr, Raum F


Round Table „Digitale Innovation und langfristiger Erfolg – eine Frage der Organisation“
Wie schaffen SIe es, das tolle digitale Produkt in Ihrer Organisation zu verankern und damit erfolgreich zu machen? Tauschen Sie sich mit anderen Teilnehmern aus und diskutieren Sie mit unseren Experten mit langjähriger praktischer Erfahrung
Donnerstag, 17. September 15:00 bis 16:00 Uhr, Raum F

Reservieren Sie für die Round Tables gerne direkt im Vorfeld direkt bei uns Ihren gesicherten Platz! (begrenzte Teilnehmerzahl)

Die Themen interessieren Sie, doch an der Veranstaltung können Sie nicht teilnehmen? Sprechen Sie uns an. Gerne beleuchten wir diese Themen im Nachgang nochmals mit Ihnen und stellen Ihnen die Ergebnisse und Erkenntnisse vor.

Wir freuen uns auf Sie und viele spannende Gespräche.

Ihre Digital Enablers

Erfolgsgarant Ökosystem

Von Sebastian Pforr und Alexander Grohmann.

30% des globalen BIP wird, so eine Studie von McKinsey, bereits 2025 durch Ökosysteme erzeugt. Diese Einschätzung unterstreicht eine branchenübergreifenden Studie von Accenture in Deutschland: 85% der 1.251 befragten Geschäftsführer sind der Meinung, dass gegenwärtige Geschäftsmodelle in den kommenden 5 Jahren überholt sein werden.

Treiber dieser Entwicklung sind, so die Geschäftsführer, Ökosysteme. Ökosysteme, ihr Aufbau und die Teilnahme an ihnen werden – so beide Studien – in der Digitalisierung wesentlich über den künftigen Erfolg von Unternehmen entscheiden. Und das branchenübergreifend.

Was für viele Organismen in ihren natürlichen Ökosystemen alltäglich ist, bietet für Unternehmen folglich enorme Wachstumschancen: Worauf kommt es bei der erfolgreichen Nutzung von Ökosystemen an und wie kann der Mittelstand einfach von ihnen profitieren?

ÖKOSYSTEME UND DIGITALISIERUNG

Ökosysteme beschreiben im ökologischen Sinne die Lebensgemeinschaft verschiedener Organismen. Entscheidend ist in ihnen der funktionale Aspekt. Dieser unterstreicht die Wechselwirkung, das heißt den Austausch von Stoff- und Energieflüssen, in bedeutsamen und vielfältigen Beziehungsgefügen. Und dieser so alltägliche ökologische Umstand bedeutet für Unternehmen ein nötiges Umdenken: Genau wie für Organismen sind für Unternehmen nur die Daten, Informationen und Ressourcen (Stoffe- und Energieflüsse) von Bedeutung, die ihr Bestehen und Wachstum sicherstellen. Organismen sind Unternehmen gegenüber wesentlich vielfältigere Beziehungsgefüge gewöhnt, die sich spontan ergeben, die nötigen Zu- und Abflüsse sicherstellen oder ganz neue Kombinationen hervorbringen. Unternehmen nicht. Sie richten ihre Wertschöpfung bis dato bevorzugt an Produkten und Dienstleistungen aus und optimieren diese. Lineare Wertschöpfung ist hier das Stichwort. Und in Deutschland sind wir besonders gut darin (1). Andere Formen der Organisation sind weniger bedeutend oder salopp formuliert: Never change a running system.

DIGITALISIERUNG MACHT NUN ALLES NEU?

Nein, nicht ganz, aber doch vieles: Digitalisierung verändert den Zugang zu Daten, Informationen und deren Verarbeitung – und damit die ökonomischen Anforderungen und Regeln für Erfolg (2). Das ist die technologische Eigenart der Digitalisierung, darin liegt ihre Chance und auch Herausforderung zugleich. Warum? Was bisher häufig in analoger Form zugänglich war, wird zunehmend digital verfügbar. Das Internet hat die infrastrukturellen Grundlagen für den Austausch von Daten und Informationen gelegt, das Internet der Dinge (IoT) beschreibt die physische und virtuelle Vernetzung einer Vielzahl von Geräten (smart devices) darin. Die Folge davon: Unternehmens-, Branchen- und Ländergrenzen sind seltener Markteintrittsbarrieren – sie verschwimmen. Kunden produzieren mehr und nachvollziehbarere Daten und sind schneller und gezielter erreichbar. Kurzum: Märkte werden dynamischer, Wettbewerb intensiver und mögliche Wachstumschancen größer. Was können Mittelständler also tun?

EFFIZIENZ IST SMART – NEUE WERTSCHÖPFUNG BESSER

Welches Unternehmen nun wie bisher seine Produkte und Dienstleistungen mit den gewonnenen Daten und Informationen optimiert, handelt ökonomisch rational und schlau. Häufig und zu Recht werden an dieser Stelle smarte, industrielle IoT-Lösungen zitiert, die Condition Monitoring, Preventive und auch Predictive Maintenance ermöglichen. Hier hat Digitalisierung schon viel bewirkt. Mit Blockchain Applikationen und Distributed Ledger Technologien (DLT) kommt noch vieles mehr: in automatisierter und sicherer Form bis hin zum Internet of Value, also dem Übertrag von Werten über das Internet (3). 
Effizienzsteigerung ist die eine Seite der Medaille ökonomischer Vernunft, die andere heißt Wertschöpfung. Die greift in der Digitalisierung den zuvor beschriebenen nötigen Paradigmenwechsel auf. Unternehmen müssen hierfür vermehrt umdenken: Strategisch nicht vom Produkt und der Dienstleistung kommend, sondern vom Kunden aus und der dortigen Anwendung. Denn dort entsteht der Nutzen. Nur so herum betrachtet können wertschöpfende Ökosysteme sichtbar werden und urbar gemacht werden:

  • Entgegen linearer Wertschöpfung setzt ein Ökosystem strategisch beim Kunden und seiner User-Journey an. Relevant sind alle Touchpoints, an denen Nutzen für diese entsteht. Es geht in dieser Perspektive um nicht weniger als alle für den Kunden bedeutenden Produkte und Dienstleistungen und die zugehörigen Akteure. Wo entsteht ein Nutzen für den Kunden, wo gibt es aktuell Probleme und welche Wechselwirkungen, die Mehrwert schaffen, bestehen aktuell noch nicht?
  • Ist nachvollziehbar, welche Daten, Informationen und Ressourcen in diesem Netzwerk entstehen, welche zur Generierung von Nutzen nötig sind und wie sie für den Mehrwert beim Kunden genutzt werden können?
  • Digitale Ökosysteme sind kundenorientierte Netzwerke, die Daten-, Informations- und Ressourcenströme sichtbar machen. Über neue Geschäftsmodelle werden diese Ströme der Schaffung neuer Wertschöpfung zugeführt. Es geht folglich um netzwerkbasierte Wertschöpfung und die dortigen Wertschöpfungsströme.
  • Geschäftsmodelle müssen darauf abgestimmt entwickelt werden, die alle Ökosystempartnern am Erfolg partizipieren lassen. Eine geteilte Vision, geteilte Werte und ein geteiltes Modell, auf das von allen eingezahlt wird, ist nötig. Nur so können – wie bei den Organismen – alle von vielfältigen Beziehungsgefügen profitieren.
  • Digitale Ökosysteme sind nicht weniger als das: Eine Zukunftschance für alle Akteure. Nicht ohne Grund heißt es in diesem Zusammenhang oft: Konkurrenten werden zu Partnern. Ein weiterer Paradigmenwechsel.
  • Zusammengefasst formuliert: Wertschöpfung muss neu gedacht werden.

Wie kann der Mittelstand schnell und gekonnt von Ökosystemen profitieren?
Mittelständische Unternehmen brauchen eine klare Digitalstrategie, die bei einem Zielbild anfängt:

  1. Darstellung der Customer-Journey. Wichtig: Nicht vom eigenen Produkt, sondern von der Summe aller Anwendungen des Kunden gedacht.
  2. Ökosystem mit Touchpoints zur Mehrwertgenerierung darstellen und relevante Business Cases für den Kunden und das eigene Unternehmen identifizieren.
  3. Geschäftsmodelle entwickeln, die für alle Ökosystempartner Erfolg versprechen. Analyse und Auswahl von Modellen inkl. zugehöriger Partnerintegration.
  4. Entwicklung und Umsetzung zugehöriger Operation Models: GAP-Analysen zum Status-quo, Roadmaps zur Kompetenz- und Applikationenentwicklung etc.
  5. Zukunft gestalten! Gerne mit den Digital Enablers.

Referenzen:

(1) Vgl. Christoph Keese, der das schon eindrücklich in seinem Spiegel Beststeller „Silicon Germany. Wie wir die digitale Transformation schaffen“ beschrieben hat.
(2) Vgl. hierzu bspw. Yeung, A., Ulrich, D. (2019): Reinventing The Organization. Boston: Harvard Business Review Press. 
(3) Vgl. hierzu bspw. Sandner, P., Tumaskjan, A., Welpe, I. (2019): Der Blockchain Faktor. Wie die Blockchain unsere Gesellschaft verändern wird. Norderstedt: BoD – Books on Demand.

Narrowband-IoT in der Praxis. Vorteile. Herausforderungen. Security. Aktuelle Einschätzungen aus mehr als 12 Jahren IoT Technologieerfahrung.

Narrowband-IoT in der Praxis. Vorteile. Herausforderungen. Security.

Aktuelle Einschätzungen aus mehr als 12 Jahren IoT – Technologieerfahrung.

Eigenschaften.

Narrowband IoT (NB-IoT oder LTE Cat-NB1), so die Werbeaussage, sei eine Kommunikationstechnologie, die die Welt verändern wird. In der Tat lockt NB-IoT mit vielen interessanten Eigenschaften:

  • Minimaler Energieverbrauch des Funkbetriebs (u.a. durch spezielle Energiesparmodi wie „PSM“, „LP TAU“, „eDRX“)
  • Kostengünstige Module (Mittelfristig zwischen 2€ und 5€)
  • Kostengünstiger Betrieb
  • Gemanagter Betrieb des Netzes (durch Provider)
  • Möglichkeit zur Vereinbarung von Service Levels bzgl. Verfügbarkeit des Netzes
  • Sehr gute Coverage durch hohe Durchdringung auch in Gebäuden

Anwendungen.

Bislang sind unserer Einschätzung nach jedoch wenige Produkte ausgerollt, denn NB-IoT ist erst seit (Mitte/Ende) 2018 im Feld verfügbar. Dies führt dazu, dass aktuell nur begrenzte Unterstützung durch Standardprodukte (z.B. IoT-Plattformen) in Produktivqualität verfügbar ist.

NB-IoT eignet sich sehr gut für einfachere IoT-Anwendungen bei denen die Latenz- und Bandbreitenanforderungen gering sind aber die Kriterien geringe Kosten, Nutzung in Gebäuden und der Energieverbrauch (Batteriebetrieb über mehrere Jahre) eine große Rolle spielen.

Die Netzabdeckung in Europa ist nun annähernd flächendeckend verfügbar. Allerdings gibt es einzelne Provider bzw. Regionen, die nicht primär NB-IoT ausrollen, sondern sich für (die nicht kompatible Technologie) LTE CAT-M1 entschieden haben (wie bspw. NL (KPN), Skandinavien, z.T. auch Spanien) Dies sollte bei einer Produktentwicklung unbedingt berücksichtigt werden.

Herausforderungen.

Den Vorteilen stehen wie immer verschiedene Herausforderungen bei der Anwendung von NB-IoT gegenüber. Als wesentliche Punkte sind zu nennen:

  1. Herausforderung der Netzabdeckung bei internationalem Rollout
  • Internationales Roaming zwischen Providern ist noch nicht verfügbar (NB-IoT Roaming wurde spezifiziert, die Verträge zwischen den Providern sind aber noch nicht ausverhandelt)
  • Kurzfristige “Workarounds” für die (vorübergehende) Situation wären
    • Nutzung verschiedener SIM-Karten unterschiedlicher Provider (ist wohl in der Praxis mit Blick auf die Logistikprozesse keine echte Alternative darstellt…)
    • Einige Provider bieten mit ihren internationalen Tochtergesellschaften (Deutsche Telekom, Vodafone) “internes” Roaming an
  1. Herausforderung der Protokolle / Zuverlässigkeit / Datenübertragung

Zunächst sie vorausgeschickt, dass bei NB-IoT verschiedene Basisbetriebsarten genutzt werden können. Dies sind:

  • Non-IP Mode: Quasi UDP/ IP ohne IP Routing: Nachteil: Es ist nur eine Ziel/ Quell-Server Adresse möglich (Kein Routing von Paketen) – Damit ist in der Regel auch nur eine Anwendung möglich
  • IP-Mode: UDP-basierte Protokolle (Empfehlung der Provider)
  • IP-Mode: TCP wäre theoretisch technisch möglich, funktioniert in der Praxis aber wegen hohen Latenzen (die zu Retransmits von Paketen führen) und höherer Komplexität und Protokoll-Overhead nicht gut und wird auch nicht empfohlen

Hieraus ergeben sich nun die folgenden Herausforderungen:

  • Die (empfohlenen) Basis-Übertragungs-Protokolle besitzen keinen Sicherungsmechanismus auf Verbindungsebene, auch sind die einzelnen Pakete in der Länge limitiert (z.B. ca. 1500 Bytes bei UDP)
  • Standardprotokolle (wie z.B. MQTT-SN, CoAP) sind je nach Anforderungen der Applikationen nicht einsetzbar
  • Kommunikationsprotokolle (auf Basis der oben genannten Basisvarianten) müssen je nach Anforderungen eigens konzipiert und implementiert werden
  • Das Senden von Daten an Geräte ist nicht out-of-the-box möglich, da keine stehende Daten-“Verbindung” existiert – um dies zu ermöglichen müssen spezielle Konzepte implementiert werden
  • Latenzen in der Übertragung liegen typisch im Bereich von wenigen Sekunden, können aber auch bis zu 30 Sekunden betragen
  1. Herausforderung Security
  • Die Sicherstellung der Security der Datenübertragung auf der Luftstrecke ist gewährleistet (durch den Provider)
  • Die Basis-Standardprotokolle bieten jedoch keine Security auf der Transportschicht, daher muss der Transport zwischen Provider und Cloud-Applikation geschützt werden. Als Maßnahmen können Site-2-Site VPN in Verbindung mit Private APN oder UDP DTLS genutzt werden)
  • Die integrierte Software der (relativ neuen) NB-IoT Module ist teilweise noch sehr fehlerhaft und erfordert an vielen Stellen (selbst erfundene) Workarounds

Fazit

Diese Zusammenfassung ist ein aktueller Schnappschuss auf Basis unserer langjährigen Erfahrung in der IoT Produktentwicklung. Zusammengefasst kann man sagen, dass auf technischer Seite die Versprechungen eingelöst werden, wenn man (wenn es die Anforderungen notwendig machen) bereit ist, in die Entwicklung im Bereich der “Produktisierung” (z.B. Robustheit der Übertragung) eines Projektes zu investieren.

Im kommerziellen Bereich werden aktuell die in Aussicht gestellten Zielkosten von den Anbietern, seien es Modulhersteller oder Provider, noch nicht erfüllt. Auch will aktuell ein internationaler Rollout von Produkten wohlüberlegt sein, da das nicht vorhandene providerübergreifende Roaming eine maßgebliche Herausforderung für OEMs darstellt.

Sie haben Fragen, benötigen Unterstützung in diesem Bereich oder suchen einen One-Stop-Shop für Ihre (IoT-) Produktentwicklung? Wir sind gerne für Sie da.

Die besten Ideen passen auf eine Serviette – und dann? Von der Idee zum Produkt.

Das Dilemma der Produktentwicklung.

Aus Sicht des Erfinders (m/ w/ d) ist es eigentlich ganz einfach: Er hat die Idee, meist passt sie ja auf eine Serviette, der Entwickler setzt die Idee um. Doch die Realität sieht anders aus und offenbart zumeist einen unausweichlichen Konflikt: Für den Erfinder sind viele Details unwichtig, der Entwickler kann ohne deren Klärung nichts entwickeln. Aus Sicht des Entwicklers stellt sich die Situation ähnlich verzwickt dar: Jeden Tag eine neue Serviette, alles muss immer ganz schnell und unkompliziert gehen, am Liebsten sofort ein MVP und raus zu den Kunden. Doch oftmals passen Budget, Zeit und Inhalt gar nicht zusammen.

Zur Lösung dieses Dilemmas bedarf es also einer Umgebung und eines Vorgehens, in denen Ideen auf dem Weg in die Technik aufblühen und nicht verkümmern. Unter Aufblühen verstehen wir, dass sich das Wesen der Erfindung im Projekt prägnant widerspiegelt, in der Lösung Notwendiges von nicht Notwendigem unterscheidbar ist und die Ziele in Bezug auf Kosten, Zeit erreicht werden Wer kann das leisten? Betrachten wir dazu die Aufgabe des Erfinders und des Entwicklers und versuchen wir uns an einer Negativdefinition: Es ist nicht Aufgabe des Erfinders, alle Details zu beschreiben und es ist nicht Aufgabe des Entwicklers, Details zu erfinden.

Diese Erkenntnis legt nahe, dass es einer Rolle bedarf, die – gemäß unseren Erfahrungen – in Unternehmen zumeist fehlt. Eine Rolle, verantwortlich für die detaillierte Definition der Lösung (Produkt). Eine Rolle, die sowohl Erfinder als auch Entwickler verpflichtet ist – ein Bindeglied quasi zwischen Kreativität und Naturgesetzen. Für diese Rolle jedoch gibt es keinen erlernbaren Beruf und so sind eben jene erfolgskritischen Kompetenzen dieser Tätigkeit für den Transfer der Idee zum Produkt oftmals nicht vorhanden.

Mögliche Lösungsansätze für eine erfolgreiche Produktentwicklung.

Aus unserer vieljährigen Projekterfahrung lassen sich für das Dilemma der fehlenden „Bausteine“ einer erfolgreichen Produktentwicklung die folgenden Lösungsansätze aufbieten:

  • Ebenen von Requirements: In der Softwareentwicklung kommen wir weg von „den Requirements“ oder „dem Lastenheft“. Vielmehr geht es um die bewusste Aufstellung von Eben von Requirements, also bspw. sogenannte Business Requirements oder technische Requirements. Der Clou, verschiedene Rollen zeichnen für verschiedene Ebenen von Requirements verantwortlich. Der Erfinder könnte die Business Requirements definieren, woraufhin der Entwickler die technischen Requirements definiert. Wichtig hierbei: Die Requirements dienen der Idee und der Umgebung, nicht umgekehrt.
  • Etablierung eines Lösungsarchitekten. Kein Haus ohne Architekten. Kein Produkt ohne Lösungsarchitekt. Eben jener Lösungsarchitekt könnte es sein, der strukturell sämtliche Ebenen von Requirements definiert und inhaltlich zusammenführt zum Gesamtkonstrukt.
  • Einführung von Requirements Proxies. Nicht jeder Erfinder weiß im Detail, wie man nun Requirements formuliert oder hat die notwendige Zeit, Requirements zu formulieren. Die Engpässe dieser Personen kann man aufheben durch sogenannte Proxies, die das eigentliche Doing übernehmen. So ist es einfacher und effizienter, aus „kreativen“ Workshops Inhalte (Business Requirements) zu generieren, die dann der nächsten Ebene zur Verfügung stehen.
  • Transparentes Vorgehen. Der Einsatz verlässlicher und geeigneter Tools für das Projekt Management und Requirements Engineering ist unerlässlich (vgl. unser Webinar dazu).

Bei all dem ist wichtig, zu validieren und zu verifizieren. Requirements sind dafür der bevorzugte Ausgangspunkt, um diese immer wieder mit der ursprünglichen Idee zu spiegeln. Denn letztlich zählt nur, ob die Lösung das tut, was ursprünglich gewollt war und ob die Lösung dies korrekt tut!

Sie haben Fragen, benötigen Unterstützung in diesem Bereich oder suchen einen one-stop-shop für Ihre Produktentwicklung? Wir sind gerne für Sie da.

Übrigens: Auch auf dem DIGITAL FUTUREcongress virtual stehen wir Ihnen mit unseren Experten vom 26. – 28. Mai 2020 für ein virtuelles Gespräch zur Verfügung. Ticktes dafür gibt es auf der entsprechenden Homepage oder direkt bei uns unter grohmann@digital-enabler.com.

IoT – Anbindung per WLAN. Verlockend ABER mit Konsequenzen. Eine unvollständige Checkliste.

Eine unvollständige Checkliste.

Die Anbindung von konnektiven Produkten mittels WLAN is en vogue. Die Verlockung dazu ist groß, denn diese Art der Anbindung ist kostenlos und vielfach verfügbar. Und auch technisch ist diese Art der Anbindung, auf Grund guter Unterstützung durch out-of-the-box Lösungen, einfacher zu handhaben.

Jedoch sind, wie so oft, allzu einfache Lösungen trügerisch, denn aus unseren IoT – Entwicklungsprojekten kennen wir die unterschätzten Folgen dieses Weges. Die folgenden Themen sollen Ihnen daher Hinweise auf mögliche Fallstricke der vermeintlich einfachen und kostengünstigen Anbindung Ihres konnektiven Produktes liefern:

WIFI am Standort 

  • Gibt es dort Zugang zum WLAN, wo die konnektiven Produkte eingesetzt werden?
    Dies ist in der Praxis nur sinnvoll möglich, wenn der Betreiber des WLANs auch der Betriebsverantwortliche des konnektiven Produktes ist.
  • Wie wird die Kontinuität des Zugangs zum WLAN über die Zeit sichergestellt (Konfiguration, Policies, Verträge,…)?

WIFI am Produkt

  • Wie funktioniert die WIFI Anbindung am Produkt selbst? Ist dafür bspw. ein User Interface am Produkt vorhanden?
  • Wer konfiguriert die WLAN Verbindung? Sind dies z.B. Endnutzer des Produktes oder (Service-)Experten Ihres Unternehmens?
  • Wie entsteht das notwendige Feedback über die erfolgreiche Anbindung, bzw. die korrekte Konfiguration der WIFI Anbindung?

Verfügbarkeit des digitalen Service

  • Wie wird die Verfügbarkeit des WLANs sichergestellt um den digitalen Service (der mit dem konnektiven Produkt ermöglicht wird) zu gewährleisten?

Fazit

Das Management der Konnektivität bei WLAN Anbindung ist ein nachgelagertes Thema und wird bei der initialen Bewertung der Kosten der „technischen“ Lösung unterschlagen. Diese Managementkosten im Feld können rasch die eingesparten Übertragungskosten übersteigen.

WIFI ist dann eine interessante Alternative zu Mobilfunk oder anderen gemanagten Netzwerken, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Erstens, wenn die Geräte-Betriebs-Verantwortung in der gleichen Organisation liegt wie der Betrieb der WLAN Infrastruktur. Zumindest sollte es einen expliziten Nutzungs- und Managementvertrag zwischen den beteiligten Parteien geben.
  • Und Zweitens, wenn das IoT-Asset eine einfache und zuverlässige Konfigurierbarkeit (inkl. Feedback) der WLAN Anbindung bereitstellen kann.

Im Übrigen: Wenn gebäudeinterne Lokalisierung des Produktes relevant ist bietet WLAN einen Vorteil gegenüber anderen Technologien –  hierfür kann es wunderbar genutzt werden.

Sie haben Fragen, benötigen Unterstützung in diesem Bereich oder suchen einen One-Stop-Shop für Ihre (IoT-) Produktentwicklung? Wir sind gerne für Sie da.